Einar, der auszog, die Welt zu retten [5 +]

Eines Tages fliegen die Bäume davon. Sie erheben sich aus der Erde und verschwinden gen Himmel!

Die Menschen kümmern sich kaum um dieses Ereignis, nur Einar, ein kleiner Junge mit großem Herz erfährt, was wirklich vor sich geht. Denn Einar hat einen unsichtbaren Freund. Lärad ist der Geist der mächtigen Esche, die im Garten des Hauses, in dem Einar wohnt, steht. Und bevor er wegfliegt, verrät Lärad Einar, daß die Pflanzen nicht länger die Gleichgültigkeit, ja Verachtung, mit denen ihnen die Menschen begegnen, ertragen wollen. Ohne mit der Unterstützung der Erwachsenen rechnen zu können, macht sich Einar auf den Weg, die Bäume wieder zurückzuholen, indem er einen Fesselballon baut und ihnen folgt. Auf seiner Abenteuerreise begegnet er nicht nur Hugin und Munin, den Raben des Wissens und der Weisheit, sondern auch anderen sagenhaften Wesen, bis er endlich nach Asgard, der Welt hinter der Welt gelangt, einem Ort, den nur ein Kind mit dem Herz eines Löwen betreten kann.

Eine Geschichte voller Phantasie und Empathie, von einem kleinen Helden, der die ganze Welt für die großen Deppen rettet. Schauspiel, Figurenspiel und Schattenspiel vereint in einer poetischen nordischen Sage, die von der Aufmerksamkeit dem Leben und unseren Mitgeschöpfen gegenüber erzählt. 

Spiel: Lydia Starkulla und Niels Klaunick

Regie: Florian Hackspiel

Text: Niels Klaunick

Ausstattung: Katharina Schmidt

Puppenbau: Alexander Baginski

Bühne: Niels Klaunick

Ton: Oliver Weiße, Licht: Wolfi Eibert

Produktion: Dominik Burki


Gefördert vom Kulturreferat der LHS München und dem Bezirk Oberbayern